{"id":664,"date":"2026-05-16T12:52:46","date_gmt":"2026-05-16T10:52:46","guid":{"rendered":"https:\/\/akuv-untermeitingen.de\/wordpress\/?p=664"},"modified":"2026-05-16T12:54:25","modified_gmt":"2026-05-16T10:54:25","slug":"vortrag-mit-schmerzexpertin-heide-kresse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/akuv-untermeitingen.de\/wordpress\/2026\/05\/16\/vortrag-mit-schmerzexpertin-heide-kresse\/","title":{"rendered":"Vortrag mit Schmerzexpertin Heide Kre\u00dfe"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schmerzen geh\u00f6ren zum Leben jedes Menschen dazu. Sie sind ein wichtiges Warnsignal des K\u00f6rpers und zeigen an, dass etwas nicht stimmt. Dennoch sollten Schmerzen nach Ansicht von Heide Kre\u00dfe nicht einfach hingenommen oder still ertragen werden. Die erfahrene Schmerzexpertin war auf Einladung des Arbeiter-Krankenunterst\u00fctzungsvereins Untermeitingen im Imhofstadl zu Gast und sprach dort im Rahmen der seniorenrelevanten Vortragsreihe \u00fcber moderne M\u00f6glichkeiten der Schmerztherapie und den bewussten Umgang mit Beschwerden im Alltag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlreiche Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer verfolgten den informativen Vortrag mit gro\u00dfem Interesse. Kre\u00dfe verstand es, medizinisches Wissen verst\u00e4ndlich und praxisnah zu vermitteln. Dabei ging es ihr nicht nur um theoretische Informationen, sondern vor allem darum, Mut zu machen und Wege aufzuzeigen, wie Betroffene aktiv zu mehr Lebensqualit\u00e4t beitragen k\u00f6nnen. Ein besonderes Anliegen der Referentin ist seit vielen Jahren die Weiterbildung von Pflegefachpersonen im Bereich der Schmerzerkennung, Schmerzbeurteilung und Schmerzbehandlung. Den Ansto\u00df f\u00fcr ihre intensive Besch\u00e4ftigung mit dem Thema gab eine pers\u00f6nliche Erfahrung in ihrer eigenen Familie: Die Erkrankung ihres Vaters f\u00fchrte ihr eindr\u00fccklich vor Augen, wie wichtig ein sensibler und professioneller Umgang mit Schmerzen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Mittelpunkt des Vortrags stand der sogenannte multimodale Ansatz in der Schmerztherapie. Kre\u00dfe erl\u00e4uterte ausf\u00fchrlich, dass Schmerzen nicht ausschlie\u00dflich mit Medikamenten behandelt werden m\u00fcssten. Vielmehr k\u00f6nne eine Kombination unterschiedlicher Methoden oft besonders wirksam sein. Neben klassischen Schmerzmitteln spielten dabei zahlreiche nichtmedikament\u00f6se Ma\u00dfnahmen eine wichtige Rolle. So sprach die Referentin \u00fcber W\u00e4rme- und K\u00e4lteanwendungen, Atemtechniken, Wahrnehmungs\u00fcbungen sowie Entspannungs- und Kreativtherapien. Auch Aromatherapie und spezielle Farbtherapiebrillen k\u00f6nnten helfen, das Schmerzempfinden positiv zu beeinflussen. Dar\u00fcber hinaus stellte sie sogenannte TENS-Ger\u00e4te vor, die durch elektrische Nervenstimulation zur Schmerzlinderung beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders anschaulich wurde der Vortrag durch praktische Demonstrationen. Einige Besucherinnen und Besucher hatten die Gelegenheit, die vorgestellten Farbbrillen selbst auszuprobieren. Dabei zeigte sich, dass unterschiedliche Farben wie Rot, Gr\u00fcn oder Gelb jeweils verschiedene Reize ausl\u00f6sen und gezielt zur Stimulation eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die Teilnehmer reagierten interessiert auf diese eher ungew\u00f6hnliche Form der Therapie und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen einzubringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war die Unterscheidung zwischen akuten und chronischen Schmerzen. Heide Kre\u00dfe machte deutlich, dass akute Schmerzen eine wichtige Warnfunktion erf\u00fcllen, w\u00e4hrend chronische Schmerzen h\u00e4ufig das gesamte Leben der Betroffenen beeinflussen. \u201eWenn man wei\u00df, warum etwas so ist, kann man besser damit umgehen\u201c, erkl\u00e4rte sie. Gleichzeitig betonte die Referentin, dass jeder Mensch Schmerzen unterschiedlich empfindet und verarbeitet. Deshalb m\u00fcsse jede Schmerztherapie individuell angepasst werden. Ziel aller Ma\u00dfnahmen sei es, akute Schmerzen m\u00f6glichst zu lindern oder zu beseitigen und Menschen mit chronischen Beschwerden ein m\u00f6glichst gutes und selbstbestimmtes Leben zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gro\u00dfen Anklang fanden die vielen praktischen Hinweise, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen. Kre\u00dfe zeigte auf, dass oft schon kleine bewusste Ver\u00e4nderungen helfen k\u00f6nnen, das Wohlbefinden zu verbessern. Ruhephasen, gezielte Atem\u00fcbungen, wohltuende Reize oder Entspannungstechniken k\u00f6nnten dazu beitragen, Schmerzen besser zu bew\u00e4ltigen und den K\u00f6rper bewusster wahrzunehmen. Damit ermutigte sie die Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer, aufmerksam auf die eigenen Bed\u00fcrfnisse zu achten und aktiv etwas f\u00fcr die eigene Gesundheit zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der Schmerztherapie unternahm die Referentin auch einen kleinen Ausflug in die Naturheilkunde. Dabei hob sie insbesondere die gesundheitsf\u00f6rdernden Eigenschaften des L\u00f6wenzahns hervor. Die Bitterstoffe der Pflanze seien keineswegs sch\u00e4dlich, sondern vielmehr wertvolle nat\u00fcrliche Inhaltsstoffe, die den K\u00f6rper unterst\u00fctzen k\u00f6nnten. Damit sei der L\u00f6wenzahn weit mehr als nur ein vermeintliches Fr\u00fchlingsunkraut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nSchmerzen geh\u00f6ren zum Leben jedes Menschen dazu. Sie sind ein wichtiges Warnsignal des K\u00f6rpers und zeigen an, dass etwas nicht stimmt. Dennoch sollten Schmerzen nach Ansicht von Heide Kre\u00dfe nicht einfach hingenommen oder still ertragen werden. 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